ZDK-Neujahrsgipfel 2025

„Mobilität muss für alle bezahlbar bleiben“

ZDK-Präsident Arne Joswig auf dem Neujahrsgipfel: „Wir brauchen mehr Investitionen in alternative Kraftstoffe und Elektromobilität, damit Mobilität für alle bezahlbar bleibt.“ Bild: ProMotor

Mit einem Appell für mehr Investitionen in Elektromobilität und alternative Antriebslösungen begrüßte ZDK-Präsident Arne Joswig beim Neujahrsgipfel die rund 1.400 Gäste, darunter Gastredner Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU, und Christian Lindner, Vorsitzender der FDP.

Sollten nämlich Fahrzeughersteller angesichts sinkender Nachfrage für Elektroautos die CO2-Flottenziele verfehlen, drohen nicht nur der Automobilindustrie hohe CO2-Kosten, sondern auch Verbrauchern und Unternehmen. Laut ZDK könnte dabei der CO₂-Preis bis 2030 auf 300 Euro pro Tonne steigen. Auf die Kraftstoffkosten umgelegt, entspräche dies einer zusätzlichen Verteuerung um 70 bis 80 Cent pro Liter Benzin oder Diesel. „Hierdurch würden Menschen, die sich noch nie in ihrem Leben einen Neuwagen, geschweige denn ein Elektroauto leisten konnten, von der Automobilität schrittweise ausgegrenzt“, prophezeite Joswig.

Um dem stockenden Hochlauf der Elektromobilität Schwung zu verleihen, forderte der Verband die Politik auf, gezielte Fördermaßnahmen zu ergreifen und die entsprechenden Rahmenbedingungen für Anschaffung und Betrieb zu setzen. Hier schlug er eine E-Mobilitätsprämie für junge Menschen und Familien vor. Zudem sollten finanzielle Mittel aus den jährlichen Einnahmen der CO2-Bepreisung zur Finanzierung der Transformation zur klimaneutralen Mobilität verwendet werden, so der ZDK.